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Michael Kräbs

Als Diakon im Nebenamt ist man ein Exot. Im Bistum Fulda gibt es nur wenige, die diese Weihe vom Bischof in Empfang nehmen, da diese Weihe mit sehr viel Arbeit im Ehrenamt verbunden ist.

In meinem Hauptberuf bin ich Gymnasiallehrer am Goethegymnasium Kassel. Dort unterrichte ich das Fach Katholische Religion in allen Jahrgangsstufen der Klassen 5-13. Da ich der einzige katholische Religionslehrer der Schule bin, bleibt für mein zweites Fach nicht viel Unterrichtszeit. Dennoch ergänzt es sich sinnvoll mit meinem ersten Fach: Sport. Die Verbindung von Geist und Körper, die letztlich auch gesundheitliche Bedeutung für das geistige und körperliche Wohlbefinden der Menschen, liegen mir am Herzen.

Seit 1996 gehöre ich dem Kreis der Diakone an, im Jahr 2002 empfing ich die Weihe. Von Beginn an habe ich mich zur Schulseelsorge ge- und berufen gefühlt, so dass ich meinen Schwerpunkt und Hauptaufgabenbereich in der Schularbeit und in der Schulseelsorge sehe. Wer sich für diese Arbeit interessiert, dem teile ich gerne auf Anfrage Näheres mit. Ebenso gerne informiere ich sie über das Amt des "Ständigen Diakons im Nebenamt", dass mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil wiederbelebt wurde und neue Chancen der Kirche von Morgen im pastoralen Prozess bedeuten kann.

Um aber die Verbindung zwischen Liturgie und Diakonie (Dienst) aufzuzeigen hat mich der Bischof mit der Arbeit in St. Marien und in der Gemeinde Fatima beauftragt. Und so stehe ich etwa jedes zweite Wochenende im Predigtdienst der Verkündigung am Altar. Meine weiteren Aufgaben liegen in der Organisation und Durchführung des Kommunionunterrichtes, den ich gemeinsam mit den Gemeindereferentinnen und Katechetinnen plane.

Dass dabei meine Familie nicht darunter leidet hat mir der Bischof extra aufgetragen. Das ist ein schwieriger Spagat, an dem ich noch arbeite. Meiner Frau und meinen beiden Töchtern gehört auf jeden Fall der Dank und eine Umarmung für ihre Unterstützung.