Liebe Gemeinde,
mein Name ist Roswitha Czerwionka. Ich bin in Fulda als drittes von fünf Kindern geboren und aufgewachsen. Nach dem Abitur an der Marienschule im Jahre 1977 habe ich an den städtischen Kliniken in Fulda ein freiwilliges soziales Jahr absolviert. Im Oktober 1978 habe ich das Studium der Religionspädagogik an der Fachhochschule Paderborn begonnen und im Januar 1982 mein Diplom gemacht.
Meine erste Arbeitsstelle - zuerst als Gemeindeassistentin und nach drei Jahren als Gemeindereferentin - war in Baunatal. Dort lernte ich kennen, was es heißt, in der Diaspora zu leben.
In Nordhessen gefiel es mir so gut, dass ich seit dieser Zeit dem Norden der Diözese treu geblieben bin. Die Jahre 1987 bis 1993 arbeitete ich in Melsungen und von 1993 bis 2003 in Hessisch Lichtenau. Ich habe Erfahrungen auf den unterschiedlichsten Gebieten gesammelt, habe Schulunterricht gegeben, in der Kommunion- und Firmvorbereitung mitgearbeitet, Frauenkreise begleitet, einen Bibelkreis geleitet, Nachmittage für Senioren vorbereitet, Wortgottesdienste für alle Altersstufen - angefangen vom Kindergarten bis zu den Senioren - gefeiert, Besuche im Krankenhaus gemacht und Hauskranken die Kommunion gebracht und in der Weltgebetstagsvorbereitung mitgearbeitet. Die Zusammenarbeit mit den evangelischen Kollegen und Kolleginnen war mir immer ein wichtiges Anliegen, um nur einige Aufgabengebiete zu nennen.
Seit September bin ich nun in zwei Gemeinden angestellt, St. Marien und Fatima. Im Moment bin ich dabei, die Gruppen der Gemeinden nach und nach zu besuchen, damit ich Sie alle kennen lerne. Gemeinsam mit den Hauptamtlichen werden wir versuchen, die Aufgabengebiete abzustecken.
Zur Zeit ist vieles noch offen, anderes schon in vollem Gange, wie die Kommunionvorbereitung in beiden Gemeinden. Aber ohne die Gemeinde zu kennen, kann und möchte ich keine Aufgaben festlegen oder Ziele formulieren.
Ich möchte versuchen, offen zu sein für die Anliegen der Menschen in beiden Gemeinden und Sie ein Stück weit begleiten auf dem gemeinsamen Glaubensweg. Gern möchte ich mich einbringen in die Zusammenarbeit mit den anderen katholischen und evangelischen Gemeinden und offen sein für Ihre Anregungen und Anfragen.